Archive for February, 2012

Moga Mobo – Taipei 2012 – Nachlese

February 22, 2012

He da Moga Mobianer

Der Verdammte Abschlussbericht. Ja, versprochen ist versprochen.
Aber die Heimat hat uns wieder. Und zwar am A….

Zeit ist knapp und Zeit ebenfalls.

“Der Tag hat 24 Stunden, wenns nicht reicht nehmen sie die Nacht dazu!”

Ja, so ist das nun mal. Arbeit, du süsser Gefährte mit Mundgeruch.
aber um euch nicht komplett verhungern zu lassen haben wir mal ein kleines Filmchen ins Netz gestellt, das ein paar weitere Eindrücke von unserer Ausstellung in Taiwan vermittelt. Da WordPress nicht Videofähig ist, bzw. wir das Pro Update nicht bezahlen wollen, könnt ihr euch das auf facebook anschauen. Und zwar hier:
https://www.facebook.com/pages/Moga-Mobo/107679128939

Den Chinesen hat die Ausstellung so gut gefallen, dass wir sie im Herbst gleich noch mal in Peking zeigen sollen. Yippie, eine Milliarde neuer potentieller Leser!

Wenn euch interessiert, was uns sonst gerade so umtreibt, dann checkt den Comic Clash auf:
http://www.comic-clash.de

Ein neues Heft gibt es dann also im Sommer zum Comic Salon in Erlangen. Wem das zu lange dauert, dem empfehlen wir unseren wöchentlichen Comic auf:
http://blog.goethe.de/morgenstadt

Ihr seht, wir lassen nach wie vor keine Gelegenheit aus Euch und den Rest der Welt mit Comics zu versorgen.
Verharrt kurz für 5 Sekunden und denkt da mal drüber nach.
…..

Danke!
Die Moga Moboys
Titus, Jonas und Thomas

PS: im Anhang, unkommentiert noch ein paar Impressionen von unserer Reise.

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MGMB – We`re big in Taiwan

February 14, 2012

Das Jetlag ist verklungen und die Heimat hat uns wieder.
Zu einem abschliessenden Bericht sind wir noch nicht gekommen.

vorab ein Artikel über Moga Mobo in Taiwan aus der dortigen China Post.

We`re big in Taiwan.

Octopus is welcome !!!

February 7, 2012

Die Zeit rast, deshalb heute ohne Einleitung.

Ingrish als Weltsplache erfreut sich auch in Hong Kong breiter Zustimmung, wobei die individuelle Ausgestaltung farbenfrohe Stilblüten treibt. Rinks und Lechts gewagte Splüche so weit das Auge laicht. You need real happy!

Flugs nach alter Väter Sitte eilen wir dem höchsten Punkt Hong Kongs entgegen: the Peak. Die Aussicht soll umwerfend sein.

Unterwegs erhaschen wir bereits einen Vorgeschmack, auf das, was uns oben erwartet. Vorfreudige Erregung macht sich breit.

Im höchsten Shoppingcenter der Stadt bummeln wir noch ein wenig, in der Hoffnung, dass es noch aufklart. Ganz offensichtlich fröhnen hier auch lokale Stars und Sternchen dem Müssiggang, wie dieser Schnappschuss eindrucksvoll illustriert.

Nun aber hurtig auf die Aufsichtsplattform. Vielversprechende Wegweiser machen Appetit auf unvergessliche Momente. Waren wir in einem früheren Leben schon mal hier? Die Ähnlichkeit ist frappierend.

Und tatsächlich, ein plötzlicher Wetterumschwung beschert uns eindrucksvolle Erinnerungsbilder, von denen noch unsere Enkel zehren werden.  Me so Suppe.

Zum Glück klart das Wetter auf dem Rückweg wieder auf und wir geniessen die Überfahrt auf einer motorisierten Dschunke.

Unsere letzte Nacht in Asien bricht an. Noch 11 Stunden bis zum Abflug.

Der letzte macht das Licht an.

Titus, Jonas und Thomas

Moga Mobo enters the dragon

February 6, 2012

Es heisst Abschied nehmen von Formosa.
Unsere Pflicht hier ist getan. Auch Taiwan trägt jetzt den Stempel mit dem Hund auf der Stirn.

Abschliessend fröhnen wir noch ein wenig dem Müssiggang. MC Wernhard führt uns ortskundig durch die einschlägigen Kieze von Taipeis suburbs.
Schlangenblut soll übrigens die Potenz fördern.

Einer der örtlichen Apple Premium Reseller bietet die neuesten Smartphones des Branchenprimus aus Cupertino feil. Für die Fachpresse völlig überraschend: Das iPhone 8.

Nach einem Besuch im Tempel zieht uns der zugehörige Buddah Discounter magisch an. Die Aussicht darauf das eine oder andere sakrale Schnäppchen zu schiessen klingt verlockend. Sammeln sie Karma Treuepunkte?

Ein letztes Gruppenbild vor dem 101. Taipehs Prachtstück reckt sich stolz in die samtene Nacht. Sayonara is such a lonely word.

The show must go on. Mit dem Wassertaxi ist Hong Kong nur einen Katzensprung entfernt. Schon bald erhebt sich die glitzernde Skyline der ehemaligen Kronkolonie vor uns. Majestätisch, aber irgendwie auch ziemlich bling bling.

Dosenbier und Krabbenchips am Hafen. Auch die japanische Kamera hat ihre Mühe sich an das Lichtermeer zu gewöhnen. Moga Mobo tilgt einen weiteren blinden Fleck von seiner Karte. The world is not enough!

Blade Runner lässt grüssen; architektonisches Allerlei. Size does matter. Zumindest bei den Häusern. Thomas gehört endlich auch mal zu den langen Kerlen. Ein erhebendes Gefühl.

Farbenfroh auch die unteren Etagen. Bloilel lot-weiss mit Leis.

Ein Fest für deutsche Datenschützer. Auf dem Zimmerfernsehern lassen sich praktischerweise auch die Überwachungskameras des Hostels anwählen. (true story!) Das trifft sich gut, da wir Mehrbettzimer haben.

Auf zum Bruce Lee Memorial!

gluss

Titus, Jonas und Thomas

 

Stand der Dinge

February 4, 2012

Die Steuermänner verlassen das Schiff. Gepackt, gekämmt und ausgeschlafen machen wir uns auf zu einem letzten Rundgang durch die Stadt. von nun an liegt das Ach und Weh unseres Babys ganz in Händen vom ollen Goethe. Die Messe dauert an, doch unser voller Terminkalender zwingt uns zur Abreise. Doch wir wollen euch Daheimgebliebenen unsere Schöpfung nicht vorenthalten. Deshalb hier in aller Kürze ein paar Impressionen.

Wir sehen euch später Alligatoren!
Stay tuned für unseren Bericht aus Taipehs anrüchiger “snake alley”

grüsse

Titus, Jonas und Thomas

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Wer saufen kann, der kann auch schaffen…

February 2, 2012

Völlig übermüdet und vom Trunke gezeichnet zahlen die Moga Moboys heute acht Stunden lang die Zinsen für den Kredit, den sie am Vorabend so pflichtvergessen aufgenommen haben: its payback time, little butterfly!

9.00 Uhr – Auch dem italienischen Kulturattaché (u.l.), der sich am Vorabend noch feist am Buffet vorgedrängelt hat, ist der Übermut spürbar vergangen. Aspirin statt Bunga Bunga. Wir haben zum Glück noch ein wenig Zeit um uns für die anstehende Diskussionsrunde zu wappnen.

Umweltschutz, Comics und Nachhaltigkeit, eines der grossen Themen der Messe. Da trifft es sich gut, dass wir uns an unserem frisch gedruckten Buch festhalten können. Wir erfahren, dass auch der Taiwaner ein grosser Fan der Mülltrennung ist. Interessant.

Die Erleichterung einen Dolmetscher zur Seite zu haben macht schnell der Ernüchterung darüber Platz, dass Humor tatsächlich eine lokale Angelegenheit zu sein scheint. Unsere Witze fallen allesamt der chinesischen Post zum Opfer.

Schnell zurück zu bewährten Rezepten: Unsere reizende Assistentin Theresa aus Magdeburg bereitet Bücher zum Signieren und Verschenken vor. Wenn sie nicht gerade für die Kamera posiert.

Hurtig bildet sich eine erkleckliche Schlange verlegen kichernder Groupies die offensichtlich gar nicht genug von ihren Idolen bekommen können.

Fame – disturbing yet strangely arrousing…

Vom Leibfotografen des Präsidenten Ma nachgereichtes Bild: Institutsleiter Markus Wernhard zeigt seiner Eminenz die Nummer 107. Grosses HALLO allenthalben.

Geschafft!

Der letzte macht das Licht aus.
Bis Morgen

Titus, Jonas und Thomas

 

Good mornin` Mister President – Good evenin` Mista Prime Minista

February 1, 2012

Irgendwie hat es dann doch mal wieder geklappt. Mit einer Verzögerung von schlappen 24 Stunden.
xièxie Mr. Joe !!!

Nach morgendlichem Shake-Hands mit dem Präsidenten an unserem “fertigen” Stand und einem Interview Marathon mit gefühlt allen asiatischen Gazetten geht die Messe in die erste Runde. Und das, obwohl wir doch schon relativ angezählt sind.
Wenn einen der Mantel der Weltpolitik solchermassen streift, muten Fachsimpeleien über die Bruchanfälligkeit von CD-Plastikhüllen mit dem deutschen Botschafter fast schon kleinmütig an.

Der taiwanische Präsident schätzt ein gutes Buch, vor allem, wenn Bilder drin sind. Verzweifelt versuchte einer seiner Lakaien das neueste Moga Mobo zu bezahlen um nicht den Geruch von Vorteilsnahme zu erwecken.
Alle Beteuerungen, dass das Heft sowieso umsonst sei verhallten ungehört…
President Wulff, what hast thou done to our businessmodell !?!

Wirklich “Allerletzte” Arbeiten am Stand vorgenommen von Mr. Joe. (oben mitte (mit Helm)). Kleine Korrekturen im Verlauf des Tages nicht mit eingerechnet.

So, nu aber. Unser Stand in voller Pracht. Nachhaltig und kompostierbar bis zum Abwinken. Zum Vergleich der Prototyp aus den Moga Mobo Studios in Berlin. German Engineering !!!

(Prototyp –  Actual Item May Vary From Image)

Am Abend bat man dann im Schatten des 1o1 Building zum Captainsdinner avec le Prime Minista. Anwesenheit seiner Herrlichkeit maximal 15 Minute, bevor die gesamte Entourage wieder abrauschte. Gegessen wird zu Hause.

Möglicherweise trieb ihn aber auch die nackte Angst vor der bevorstehenden pantomimischen Schwarzlicht Kleinkunstdarstellung, die der Laienbühne Reutlingen zur Ehre gereicht hätte. Häppchen und Augenkrebs for free.

Auch an unseren Protagonisten ging dieses Darbietung nicht spurlos vorrüber (siehe Titus hinten links im Bild). Allerlei südostasiatische Gaumenkitzler hellten unsere Laune nach all dem Schwarzlicht jedoch wieder merklich auf.

Zum Abschluss sah man drei relativ angeheiterte Kulturdirnen und ihren Pimp, Institutsleiter MC Wernhardt samt Gemahlin das Parkett der Weltkulturbühne leichtfüssig wieder verlassen. Bleibt zu hoffen, dass unsere drei wackeren Schelme diesen fluggs geposteten Text am nächsten Morgen nicht bereuen werden.

Gute Nacht und gute Besserung
Vielleicht bis bald…

Titus, Jonas und Thomas